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Der aktuelle Baukostenindex

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Der Baukostenindex mit Stand Mai 2013.
16.05.13

Der Baukostenindex betrug im April 2013 laut Berechnungen von Statistik Austria für den Wohnhaus- und Siedlungsbau 105,7 Punkte. Damit erhöhte sich der Index im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,1%. Gegenüber dem Vormonat März 2013 gingen die Baukosten für den Wohnhaus- und Siedlungsbau geringfügig um 0,1% zurück.

Wie bereits im Vormonat verzeichneten die beiden Tiefbausparten einen gedämpften Kostenanstieg.
Der Baukostenindex für den Straßenbau hielt im April 2014 bei 110,3 und verringerte sich damit leicht um 0,3% gegenüber dem Vormonat März 2013 bzw. stieg um lediglich 0,2% gegenüber dem Vorjahr. Der Baukostenindex für den Brückenbau (107,4 Indexpunkte) blieb gegenüber dem Vormonat unverändert und verzeichnete damit einen Anstieg von 1,0% gegenüber dem Vorjahr (siehe Tabelle).


Aktuelle Kostentreiber

Der leichte Anstieg der Baukosten im Straßen- und Brückenbau war weiterhin hauptsächlich auf die Preiserhöhungen der Warenkorbelemente "Bituminöse Dichtungsbahnen" und "Deponie" zurückzuführen, während die rückläufigen Kosten für Baustahl sich dämpfend auf den Baukostenindex auswirkten. Im Hochbau machte sich ebenfalls der Anstieg der Kosten des Warenkorbelementes "Bituminöse Dichtungsbahnen" bemerkbar, darüber hinaus verzeichneten "Fliesen" und "Gipskartonplatten" höhere Wachstumsraten.


Baukostenindex Veränderungen (in Prozent)

Verteuerung innerhalb eines Jahres in Prozent: Langfristiger Überblick über die Veränderungen der Baukosten gegenüber dem Vorjahreszeitraum ab Jänner 2011.

Quelle: Statistik Austria, Grafik: immonet.at

Der Baukostenindex

Der Baukostenindex beobachtet die Entwicklung der Kosten, die den österreichischen Bauunternehmern bei der Ausführung von Bauleistungen durch Veränderung der Kostengrundlagen (Material und Arbeit) entstehen. Alle Baukostenindizes werden seit dem 1. Jänner 2010 auf der Basis Jahresdurchschnitt 2010=100 berechnet und publiziert.

Angegeben werden Änderungen des Baukostenindex zum Vorjahresmonat und Vormonat, sowie Produkte die sich besonders stark auf den Baukostenindex ausgewirkt haben. Dargestellt werden insbesondere der Baukostenindex für den Wohnhaus- und Siedlungsbau sowie der Baukostenindex für den Tiefbaubereich.

Nicht zu verwechseln mit dem Baupreisindex. Der Baupreisindex gibt Auskunft über die Veränderung der tatsächlichen Preise, die der Bauherr für Bauarbeiten bezahlen muss und dient als Deflator zur Ermittlung der realen Veränderung von Bauproduktionswerten.

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Der aktuelle Baukostenindex für das Gesamt-Jahr 2012.
Die Veränderungsraten des Baukostenindex im Jahresdurchschnitt seit 1990.

Baukostenindex Gesamtjahr 2012

Der Baukostenindex (BKI 2010) für den Wohnhaus- und Siedlungsbau betrug laut Berechnungen von Statistik Austria für den Jahresdurchschnitt 2012 104,4 Punkte und stieg somit gegenüber dem Jahr 2011 um 2,1 Prozent. Der durchschnittliche Kostenanstieg fiel damit 2012 geringfügig gedämpfter aus als im vorangegangenen Jahr: 2011 hatte die Jahres-Veränderungsrate noch 2,3% betragen. Seit Mai 2012 stieg das Niveau der Wachstumsraten gegenüber den Vormonaten aufgrund der gestiegenen Lohnkosten um etwa einen Prozentpunkt (siehe Tabelle). Für den Monat Dezember 2012 erhöhte sich der Indexwert für den Wohnhaus- und Siedlungsbau im Jahresvergleich um 2,6 Prozent auf 105,1 Punkte, zum Vormonat aber lediglich um 0,1%.


Im Jahresdurchschnitt 2012 stieg der Tiefbau wie bereits seit 2010 in beiden Sparten stärker als der Hochbau. Der Baukostenindex verzeichnete für den Straßenbau im Jahresdurchschnitt 2012 ein Plus von 4,5% gegenüber dem Vorjahr. 2011 hatte die Veränderung noch 5,6% betragen. Für den Brückenbau ergab sich ein durchschnittliches Plus von 2,4%, das deutlich unter der durchschnittlichen Veränderungsrate von 2011 in der Höhe von 4,2% liegt (siehe Grafik). Im Monat Dezember 2012 wies der Index Straßenbau mit 110,4 Indexpunkten einen Anstieg von 2,9% zum Dezember 2011 auf, bzw. verringerte sich der Index um 0,5% zum Vormonat November. Der Monatsindex Brückenbau (106,9 Indexpunkte) erhöhte sich im Dezember um 2,8% gegenüber dem orjahresmonat und sank um 0,1% zum Vormonat.


Die Preistreiber 2012

Die Kostenentwicklung des Baukostenindex 2012 wurde im Wohnhaus- und Siedlungsbau vor allem durch die Preiserhöhungen der Warenkorbelemente "Bituminöse Dichtungsbahnen" und "Faserdämmstoffe" vorangetrieben. Beim Baukostenindex des Tiefbaus dominierten vor allem die Preissteigerungen von Bitumen, wobei diese sich in der zweiten Jahreshälfte deutlich beruhigten und damit vor allem die rückläufigen Monatswachstumsraten im Laufe des Jahres 2012 beim Straßenbau erklären (siehe Tabelle). Der Rückgang der durchschnittlichen Wachstumsrate im Brückenbau 2012 im Vergleich zum Vorjahr ist vor allem auf die 2012 weniger hohen Preisanstiege beim Rohstoff Stahl – verglichen v. a. mit Anfang 2011 – zurückzuführen.

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