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Der aktuelle Baukostenindex

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 Statistik Austria
Der Baukostenindex mit Stand April 2014.
16.04.14

Der Baukostenindex betrug im März 2014 laut Berechnungen von Statistik Austria für den Wohnhaus- und Siedlungsbau 106,7 Punkte. Damit erhöhte sich der Index im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,9%. Gegenüber dem Vormonat Februar 2014 sanken die Baukosten für den Wohnhaus- und Siedlungsbau leicht (-0,1%).

Der Baukostenindex für den Straßenbau (110,6 Punkte) blieb gegenüber dem Vorjahresmonat unverändert. Der Brückenbau wies mit 107,5 Indexpunkten eine Jahresveränderungsrate von +0,1% auf. Im Vergleich zum Vormonat Februar 2014 sanken die Baukosten sowohl für den Straßenbau (-0,4%) als auch für den Brückenbau (-0,6 %).


Die aktuellen Preistreiber

Die Änderungen der Materialkosten im Straßen- und Brückenbau waren im März 2014 hauptsächlich auf die Preisrückgänge der Warenkorbelemente "Aluminiumwaren", "Gas" und "Stahl" zurückzuführen. Preissteigerungen wurden im Tiefbau in den Warenkorbelementen "Natursteine, Bruchsteine" und "Faserplatten" verzeichnet. Im Hochbau sanken die Preise der Warenkorbelemente "Aluminiumwaren" und "Kabel", wogegen Preiserhöhungen bei "Schleifholz" und "Schalter" auftraten.

 


Baukostenindex Veränderungen (in Prozent)

Verteuerung innerhalb eines Jahres in Prozent: Langfristiger Überblick über die Veränderungen der Baukosten gegenüber dem Vorjahreszeitraum ab Jänner 2011.

Quelle: Statistik Austria, Grafik: immonet.at

Der Baukostenindex

Der Baukostenindex beobachtet die Entwicklung der Kosten, die den österreichischen Bauunternehmern bei der Ausführung von Bauleistungen durch Veränderung der Kostengrundlagen (Material und Arbeit) entstehen. Alle Baukostenindizes werden seit dem 1. Jänner 2010 auf der Basis Jahresdurchschnitt 2010=100 berechnet und publiziert.

Angegeben werden Änderungen des Baukostenindex zum Vorjahresmonat und Vormonat, sowie Produkte die sich besonders stark auf den Baukostenindex ausgewirkt haben. Dargestellt werden insbesondere der Baukostenindex für den Wohnhaus- und Siedlungsbau sowie der Baukostenindex für den Tiefbaubereich.

Nicht zu verwechseln mit dem Baupreisindex. Der Baupreisindex gibt Auskunft über die Veränderung der tatsächlichen Preise, die der Bauherr für Bauarbeiten bezahlen muss und dient als Deflator zur Ermittlung der realen Veränderung von Bauproduktionswerten.

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Der aktuelle Baukostenindex für das Gesamt-Jahr 2013.
Die Veränderungsraten des Baukostenindex im Jahresdurchschnitt seit 1991.

Baukostenindex Gesamtjahr 2013

Der Baukostenindex (BKI 2010) für den Wohnhaus- und Siedlungsbau betrug laut Berechnungen von Statistik Austria für den Jahresdurchschnitt 2013 106,4 Punkte und stieg somit gegenüber dem Jahr 2012 um 1,9 Prozent. 2012 betrug die Jahresveränderungsrate 2,1%, womit der durchschnittliche Kostenanstieg 2013 etwas gedämpfter ausfiel als 2012 (siehe Tabelle). Für den Monat Dezember 2013 erhöhte sich der Indexwert für Wohnhaus- und Siedlungsbau im Jahresvergleich um 1,4% auf 106,6 Punkte, zum Vormonat sank der Index leicht um 0,1%.

Im Jahresdurchschnitt 2013 stiegen die beiden Tiefbausparten erstmals seit 2009 weniger stark an als der Hochbau. Der Baukostenindex verzeichnete für den Straßenbau im Jahresdurchschnitt 2013 ein leichtes Plus von 0,3% gegenüber dem Vorjahr. 2012 betrug die Veränderung noch 4,5%. Für den Brückenbau ergab sich ein durchschnittliches Plus von 1,1%, der damit unter der durchschnittlichen Veränderungsrate von 2012 (+2,4%) lag (siehe Grafik). Im Monat Dezember 2013 wies der Index Straßenbau mit 110,6 Indexpunkten einen Anstieg von 0,2% zum Dezember 2012 auf, bzw. verringerte sich um 0,2% zum Vormonat November. Der Monatsindex Brückenbau (108,0 Indexpunkte) erhöhte sich im Dezember um 0,9% gegenüber dem Vorjahresmonat und sank um 0,2% zum Vormonat.


Die Preistreiber 2013
Die Kostenentwicklung des Baukostenindex 2013 wurde im Wohnhaus- und Siedlungsbau vor allem durch die Preiserhöhungen der Warenkorbelemente "Bituminöse Dichtungsbahnen" sowie "Gipskartonplatten" und "Fliesen" vorangetrieben. Im Gegensatz dazu sanken die Preise von Stahlprodukten und "Kabeln". Beim Baukostenindex des Tiefbaus dominierten vor allem die Preissenkungen des Bitumens und des Warenkorbelements "Diesel, Benzin". Preiserhöhungen gab es hingegen bei "Betonfertigteilen" und "bituminösen Dichtungsbahnen".

 

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