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Bei der Gleichenfeier, v.l.n.r.: Ing. Maximilian Höller; Mag. Gerhard Hirczi; Vbgmin Mag.a Renate Brauner; BV Norbert Scheed

Auch der verwendete Zement ist speziell nach ökologischen Kriterien entwickelt und verringert maßgeblich die Umweltbelastung. Auf den Einsatz des Kunststoffs PVC wird im Bauvorgang gänzlich verzichtet. Schutt und Abfall werden direkt auf der Baustelle getrennt und über eine Sortierinsel entsorgt. Der Plus-Energie-Standard des Gebäudes wird durch die Kombination zahlreicher Einzelmaßnahmen wie die luftdichte Gebäudehülle, integrierte Photovoltaikelemente und Kleinwindkraftanlagen erreicht. 

23.01.12

Die Seestadt wächst - Erste Dachgleichenfeier in Aspern

Nach 26 Wochen Bauzeit und insgesamt 70.000 unfallfreien Arbeitsstunden ist es soweit: der Rohbau des Technologiezentrums Aspern IQ steht. Und somit steht auch das erste Gebäude auf dem 240 Hektar großen zukünftigen Stadtteil Seestadt Aspern. Um sich bei den Bauarbeitern und dem gesamten Team für  den reibungslosen Ablauf zu bedanken, wurde am 19. Jänner 2012 die Gleichenfeier gemeinsam mit  Vizebürgermeisterin und Wirtschaftsagentur-Präsidentin Renate Brauner begangen. 

Mit dem Technologiezentrum Aspern IQ entwickelt die Wirtschaftsagentur Wien ein hochmodernes Arbeitsumfeld für Unternehmen und forschungsorientierte Einrichtungen aus dem Bereich der nachhaltigen Technologieentwicklung in der Seestadt. Insgesamt entstehen auf rund 8.000 m² multifunktionale Flächen. Mit diesem „Zukunftshaus“ verwirklicht die Wirtschaftsagentur Wien eine der energieschonendsten Gewerbeimmobilien der Stadt. Nach seiner Fertigstellung im September 2012 wird das Aspern IQ mehr Energie produzieren als verbrauchen.

Der Bau des Aspern IQ ist ein wichtiger Teil der Wiener Wachstumsoffensive. Hier entstehen 250 Arbeitsplätze für die angewandte Forschung und die Entwicklung neuer Technologien. Umwelttechnik und nachhaltige Technologieentwicklung haben als Branchen ein enormes Wachstumspotential und werden in den kommenden Jahren und Jahrzehnten in besonderem Maße Innovationen nachfragen“, so Brauner.

Modernste Technik für maximalen Umweltschutz
Mit dem Bekenntnis zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz sowohl bei der Errichtung und auch im späteren Betrieb des Technologiezentrums übernimmt die Wirtschaftsagentur Wien eine Vorreiterrolle für zukünftige Projekte in der Seestadt. Das Gebäude wird mit so genanntem Öko-Beton errichtet, der gegenüber herkömmlichem Beton um bis zu 80 Prozent weniger CO2-Emissionen verursacht.

„Mit dem Aspern IQ setzt die Wirtschaftsagentur Wien einen wesentlichen Impuls für die Positionierung der Seestadt als urbanen Lebensraum des 21. Jahrhunderts. Wir übernehmen dabei ganz bewusst die Vorreiterrolle als erster Bauherr in der Seestadt. Es ist eine unserer Kernaufgaben, Innovation in der Stadt nicht nur zu fördern, sondern auch die entsprechende Infrastruktur für modernste Forschung und Technologien bereitzustellen“, so Wirtschaftsagentur-Geschäftsführer Gerhard Hirczi.

Geringere Betriebs- und Energiekosten im Vergleich zu herkömmlichen Büroimmobilien, das durch schadstofffreie Bauprodukte besonders gesunde Raumklima, Ladestationen für Elektroautos und Elektrofahrräder und U-Bahnanbindung zählen zu den zahlreichen nachhaltigen Vorteilen für künftige Mietparteien und ihre Mitarbeiter.

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