Der Bauherrenpreis zählt zu den wichtigsten österreichischen Architekturpreisen und ergeht nicht an die Architekturschaffenden, sondern an die Bauherren. Die Auftraggeber werden für ihr Engagement, ihren Mut und ihr Verantwortungsbewusstsein ausgezeichnet, denn durch sie kann beispielgebende Architektur entstehen.
Einreichen konnte man in Österreich ausgeführte Bauvorhaben oder Garten- und Landschaftsplanungen der letzten drei Jahre, die in Ausführung und architektonischer Gestalt, in ihrem gesellschaftlichen Engagement und innovatorischen Charakter als vorbildlich zu bezeichnen sind.
Ausgezeichnete Objekte
132 Projekte wurden für den diesjährigen Preis eingereicht, 14 davon ausgezeichnet. Am 6. November 2009 überreichte Marta Schreieck, die Präsidentin der Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs, die Preise an die Bauherren der prämierten Werke im Linzer Schlossmuseum.
Die ausgezeichneten Objekte zeigen ein breites Spektrum zeitgenössischer österreichischer Architektur. Ein markant geformtes Bürohochhaus, eine vollkommen aus Holz gebaute Kapelle, Bauten für die Hochkultur wie das Mozarteum Salzburg und eine Einrichtung dörflichen Gemeinschaftslebens.