Laut Österreichischem Fertighausverband (ÖFV), entwickelt sich der Fertigbaumarkt stabil. Exporte, großvolumiger Wohnbau und Objektbau verzeichneten ein Wachstum, während die Anzahl der Einfamilienhäuser zurück ging.
Die überparteiliche Initiative Umwelt + Bauen präsentierte ihr Strategiepapier "Wohnen 2020" und konkrete Maßnahmen um Wohnen wieder leistbar zu machen. Bundesinnungsmeister Frömmel fordert ein Bundes-Sonderwohnbauprogramm.
Ende Dezember 2012 setzte sich der positive, aber abflachende Kurs fort, die Bauunternehmen wiesen nach Statistik Austria Auftragsbestände im Ausmaß von 7,0 Mrd. Euro (+1,8%) auf. Der Tiefbau sowie Wien und Tirol brechen weiter ein.
Der Bauproduktionswert im Hoch- und Tiefbau stieg von Jänner bis Dezember 2012 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6 Prozent. Dazu trug der Hochbau mit einem Plus von 7,8 Prozent entscheidend bei.
Der Fachverband Steine-Keramik in der WKO kritisiert realitätsferne Vorgaben des geplanten Energieeffizienzgesetzes sowie das Zertifizierungschaos bei Bauprodukten und wünscht sich mehr Infrastrukturmaßnahmen.
Bei den ersten heimischen Baumessen wurden die Besucher befragt. Resultat: Die Sanierung schlägt den Neubau eindeutig. Generell herrscht aber Unentschlossenheit bei den Baustandards und der Energieeffizienz.
Bereits zum dritten Mal wurden die Trends in Sachen Bauen und Energieeffizienz abgefragt. Die heimischen Experten sind sich dabei einig: Höchste Bedeutung haben Thermische Sanierung, Erneuerbare Energie und ganzheitliche Planung.
Das Stimmungsbarometer des VÖB zeigt ein zufriedenstellendes Jahr 2012. Vor allem mit Eigeninitiative konnten die Beton- und Fertigteil-Unternehmen das rückläufige Marktumfeld kompensieren. Die Prognosen 2013 sind verhalten positiv.