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Leerstandsraten in europäischen Metropolen im Vergleich

Wiener Büromarktbericht - Herbst 2009

Auch nach der Übernahmen der CPB Immobilientreuhand durch Geschäftsführer Michael Ehlmaier (und der Umbenennung in EHL Immobilien) bleibt das Unternehmen der Tradition treu, und veröffentlichte nun den ersten - mit Spannung erwarteten - Wiener Büromarktbericht unter neuem Namen. Darin kann von einer leicht verbesserten Stimmung auf dem Markt berichtet werden:

 

Die globale Wirtschaftskrise hatte bisher für den Wiener Büromarkt nur relativ geringe negative Folgen. Zwar kam es zu einem spürbaren Rückgang des Marktvolumens, doch blieben gleichzeitig die Mieten weitgehend stabil, auch der Anstieg der Leerstandsrate fiel insbesondere im internationalen Vergleich sehr moderat aus.

Einen nennenswerten Rückgang gab es nur bei den Spitzenmieten von 23 auf 21 Euro/m². Die Mieten für moderne Flächen (Erstbezug) in guter Lage blieben mit 13 bis 15 Euro/m² gegenüber den Vorjahren nahe zu unverändert ebenso wie die Mieten in den unteren Preiskategorien.


Traditionell liegen die Leerstandsraten auf dem Wiener Büromarkt am untersten Ende der internationalen Vergleichstabellen. Das hat sich auch durch den leichten Anstieg von 5,6 Prozent Mitte 2008 auf 5,7 Prozent zur Jahresmitte 2009 nicht geändert, auch mit dem prognostizierten Wert von rund 5,9 Prozent zum Jahresende 2009 erweist sich der Wiener Markt als gesund und im internationalen Vergleich äußerst stabil.

 

Wien bleibt sicherer Hafen

Der Wiener Büromarkt und der Investmentmarkt werden ihrem Ruf als sehr stabile Märkte gerecht und entwickeln sich in der aktuellen Wirtschaftskrise deutlich besser als der europäische Durchschnitt.



Rückläufiges Marktvolumen

Angebot und Nachfrage gehen 2009 weitgehend parallel zurück. Die Neuflächenproduktion wird im Gesamtjahr um rund 11 Prozent auf 195.000 m² sinken, die Vermietungsleistung voraussichtlich um 10 Prozent auf 270.000 m².

Mieten auf stabilem Niveau
In den meisten Teilmärkten bleiben die Mieten im Verlauf des Jahres 2009 stabil. Nur bei den Spitzenmieten gab es einen Rückgang von 23 auf 21 Euro/m², die Durchschnittsmieten sind weitgehend unverändert.

 

Trend zu kostengünstigeren Objekten
Bei den Neuvermietungen geht der Trend eindeutig in Richtung unteres und mittleres Preissegment. Die Nachfrage nach luxuriösen Topobjekten gibt krisenbedingt nach, im Zusammenspiel mit Flächenreduktionen werden bei Übersiedlungen somit teilweise bedeutende Kostensenkungen erzielt.

  

Leichter Aufwärtstrend bei den Renditen
Die zufriedenstellende Entwicklung des Vermietungsmarktes stabilisiert auch den Investmentmarkt. Die Spitzenrenditen sind Mitte 2009 gegenüber Mitte 2008 von 5,25 auf 5,75 Prozent gestiegen; bis Jahresende ist mit keinem weiteren Anstieg zu rechnen.

 

Rückkehr der Institutionellen
Das bereits im ersten Halbjahr wieder gestiegene Interesse institutioneller Anleger wird sich in der 2. Jahreshälfte 2009 und 2010 in deutlich steigendem Transaktionsvolumen niederschlagen. Gefragt sind vor allem vollvermietete Büroobjekte und Wohnimmobilien in guten Lagen.


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