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Neues Shoppingcenter soll 1500 Arbeitsplätze bringen

Bald bare Münze statt hartem Metal?
20.02.09

Das Projekt würde bis zu einer Million Euro jährlich für die Stadt bringen. Mit dem Spatenstich zur zweiten Abfahrt rückt das Projekt bereits in greifbare Nähe.


Geplant ist eine kleinere Version der Shopping City Süd. Zahlreiche Geschäfte gekoppelt mit einem Entertainmentcenter a la Multiplex Vösendorf sollen nicht in Konkurrenz zum Outletcenter stehen, sondern das Angebot komplettieren. Der Betreiber - er möchte vorerst noch anonym blieben - bereitet derzeit die Umweltverträglichkeitsprüfung vor.

 

„Das wäre für unsere Stadt natürlich ein wichtiger Schritt. Denn geplant sind derzeit an die 1.500 Arbeitsplätze. Das bringt nicht nur genug Arbeit für die Menschen der Region, sondern auch für die Stadt erhebliche Abgaben“, ist Bürgermeister Kurt Lentsch. Bei einer vorsichtigen Schätzung könnte es sich da um Einnahmen von bis zu einer Million Euro jährlich an Kommunalabgaben handeln.

 

Für die Optionsverträge wurde bereits gezahlt
Dass es sich dabei um ein durchaus realistisches Projekt handelt, ist daran erkennbar, dass für die Optionsverträge bereits Geld bezahlt wurde. Das starke Interesse an dem Standort wurde sozusagen auch finanziell belegt. Mit dem Spatenstich für die zweite Abfahrt vor einer Woche ist nun eine weitere Hemmschwelle überwunden. „Das war eine Präambel für die Planer, dass die zweite Abfahrt da sein muss. Auch das wäre nun geschafft“, ist Lentsch überzeugt.


Als positiv empfindet Lentsch die Tatsache, dass durch die Positionierung nicht doppelt soviel Verkehr anfällt. „Die Kunden des Outletcenters werden auch das andere Zentrum besuchen. Ich erwarte mir keine erheblichen Verkehrssteigerungen, denn die Kunden sind ja sowieso schon da.“

 

Der Baubeginn wird nicht vor 2011 sein
Die Realisierung des Einkaufszentrums wird laut WiBAG-Vorstand Peter Schmitl noch dauern. „Dazu muss außerdem auch der Autobahnanschluss fertig werden“, so Schmitl. Mit dem Bau des Autobahnanschlusses wird noch heuer begonnen, die Fertigstellung ist im Frühjahr nächsten Jahres geplant. Entsprechende Verfahren, wie Umweltverträglichkeitsprüfung, müssen erst gemacht werden.

 

„Baubeginn wird sicher nicht vor 2011 sein“, so Schmitl. Das Projekt würde viele Arbeitsplätze und verlorene Kaufkraft in die Region bringen. 330 0000 Quadratmeter gehören einer WiBAG-Tochtergesellschaft. (BVZ)



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