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Die Glasfassade entspricht einer Größe von drei Fußballfeldern.
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Mit einem Investitionsvolumen von 450 Millionen Euro wird Wien Mitte überbaut.

Wien Mitte

Bauherr: Wien Mitte Immobilien GmbH

Projektentwicklung: BAI Bauträger Austria Immobilien GmbH

Verwertung: bareal Immobilientreuhand GmbH

Bruttogeschossfläche: 150.000 m²
Büroflächen: 62.000 m²
Geschäftsflächen: 30.000 m²
Baubeginn: Ende 2007
Geplante Fertigstellung: November 2012

04.06.12 Karin Bornett

Größtes innerstädtisches Bauprojekt geht in Zielgerade

Am Bahnhof Wien Mitte geht die Errichtung des derzeit größten innerstädtischen Bauprojekts mit einem Investitionsvolumen von 480 Millionen Euro in die Zielgerade. Die Außenfassade ist fast fertig und der Innenausbau in vollem Gange. Der Knotenpunkt für Arbeit, Freizeit und Verkehr wird voraussichtlich im November 2012 eröffnet. Während laufendem Betrieb von Schnell- und U-Bahn überbauen bis zu 500 Beteiligte den hoch frequentierten Bahnhof.

Komplexe Anforderungen
Mehr als 100.000 Personen nützen täglich die Anschlussstelle Wien Mitte und neben U-Bahn und City Airport Train verkehren hier am Tag mehr als 650 Züge der ÖBB. Diese Verkehrsströme müssen während massiver Rohbaumaßnahmen direkt durch die Baustelle, beziehungsweise darunter geführt werden. Die Sicherheit der Passanten ist hier natürlich großes Thema. Um diese zu gewährleisten, ist durchgängiges Bauen nicht möglich. Deshalb muss der Bauablauf exakt koordiniert werden um den reibungslosen Betrieb aufrecht zu erhalten und gleichzeitig zügig mit den Arbeiten voran zu kommen.

Auch das Ausmaß des verbauten Materials ist enorm. Auf Grund der innerstädtischen zentralen Lage haben die Verantwortlichen hierfür eine spezielle Logistik für Lieferung und Lagerung entwickelt. 105.000 Kubikmeter Beton – das sind 15.000 LKW-Fuhren, 16.000 Tonnen Stahl und 30.000 Quadratmeter Glasfassade – also etwa drei Fußballfelder Glas, können ausschließlich in bestimmten Zeitfenstern geliefert werden. Doch trotz verschärften Bedingungen verlaufen die Bauarbeiten planmäßig und Ende 2012 sollen nicht nur Passanten den multifunktionalen Gebäudekomplex nützen können, sondern auch die Mieter ihre Büro- und Geschäftsflächen beziehen.

Interesse der Mieter groß
Das Areal bietet Platz für 62.000 Quadratmeter vermietbarer Büroflächen und mit 30.000 Quadratmeter Geschäftsflächen entsteht hier eines der größten Shoppingcenter in der Wiener City. Die Nachfrage der Mieter ist laut Betreiber groß. Bereits der gesamte Flachbau sei vermietet. So will etwa das Bundesministerium für Finanzen laut Aussendung der für die Projektentwicklung verantwortlichen BAI Bauträger Austria Immobilien GmbH, gleich nach Fertigstellung in die Büros an der Landstraßer Hauptstraße einziehen. Die exklusiven Büroflächen im 70 Meter hohen Tower sind aber noch zu haben.

Meilenstein für die Stadtentwicklung
„Für die Stadt Wien, vor allem die innere Stadt, ist das Projekt durch die Verbindung des Bahnhofs mit dem Einkaufszentrum und den Büroflächen ein Meilenstein. Die moderne Architektur wertet das Viertel definitiv auf“, so Oberstadtbaurat DI Hans Peter Graner zur Entwicklung im dritten Bezirk. (Karin Bornett)

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