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Gründung: Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft

WU-Professor Gunther Maier, Philipp Kaufmann (Gründungspräsident der ÖGNI), Wolfhard Fromwald (Vorstand der CA Immobilien AG), Prof. Werner Sobek (DGNB-Präsident)
DGNB - ÖGNI
Die Anpassung des deutschen Gütesiegels an österreichische Standards hat eindeutige Vorteile:

Die Bewertungen beziehen sich auf den österreichischen Markt, dadurch steigt die Aussagekraft.

Außerdem wird die Zertifizierung für die Bauherren einfacher, aufgrund der unterschiedlichen erforderlichen Daten mußten bisher Nachweise oft doppelt erbracht werden.
15.10.09

Nach dem Vorbild des international anerkannten Zertifikats der „Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen“ (DGNB) soll es nun auch in Österreich eine Zertifizierung für nachhaltig errichtete Gebäude nach höchsten internationalen Standards geben.
 
Den richtigen Schritt in diese Richtung macht die Gründung der ÖGNI (Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft) Ende September.  Mitglieder aus der österreichischen Bau- und Immobilienwirtschaft haben sich zusammengeschlossen, um "einen wesentlichen Anreiz für nachhaltiges Bauen in Österreich zu schaffen" (so WU-Professor Gunther Maier).
 
Bislang war es oft der Fall, dass sich österreichische Bauträger, auf der Suche nach "offizieller" Anerkennung für die nachhaltigke Bauweise ihrer Gebäude, um ein ausländisches Gütesiegel bemüht hatten - meistens war es das DGNB-Zertifikat.

 

Dieses ist auch international auf dem Vormarsch:  Eine Partnerorganisation bereitet derzeit eine Adaption für China vor, auch mit anderen Ländern ist man in Verhandlung. „Die Familie wächst weiter in Richtung Mittel- und Osteuropa. Das ist auch für die österreichischen Unternehmen wichtig, die ja dort stark engagiert sind“, meint Philip Kaufmann einer der Initiatioren.

 

Initiative für Österreich 
So soll es nun auch einen eigenen österreichischen Standard nach jenem Vorbild geben: Die neugegründete ÖGNI kooperiert eng mit der DGNB, und kann so auf deren fortschrittliches Zertifizierungssystem zurückgreifen.
 
Wichtig für die Gesellschaft ist auch die enge Zusammenarbeit der Mitglieder. Das Gütesiegel soll ein System "von der Branche für die Branche" werden, wovon man sich auch von Beginn an entsprechende Akzeptanz seitens der Bauwirtschaft erwartet. Der Verein selbst wird sich nicht an der tatsächlichen Bewertung der Gebäude beteiligen, sondern möchte "nur" das Bewertungssystem zur Verfügung stellen.
 
Der Plan scheint aufzugehen: Bei der Gründungsveranstaltung Ende September konnte man sich bereits über 121 Mietglieder freuen - mehr als von den Organisatoren erwartet.

 

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Mit mehr als 3.000 Besuchern wurden die Erwartungen der Organisatoren übertroffen.

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