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21.05.14

Der aktuelle Immobilienpreisspiegel

"Der Immobilienhype ist vorbei", so Thomas Malloth, Obmann Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), anlässlich der Präsentation des Immobilienpreisspiegels 2014. So zeigen die ersten Monate 2014, dass sich die Preise einzupendeln scheinen. In Wien könne man von einer Stagnation sprechen, lagen hier die Zuwachsraten bereits 2013 "unter der Wahrnehmungsgrenze von einem Prozent".


Gebrauchte Eigentumswohnungen: Knappes Angebot

Für das Gesamtjahr 2013 zeigt sich insgesamt ein differenziertes Bild: Im Vergleich zu 2012 waren deutliche Zuwachsraten in allen Assetklassen feststellbar. Vor allem im Bereich der gebrauchten Eigentumswohnungen verzeichnete der Fachverband steigende Preise. Die Gründe liegen - vor allem in Wien - im knappen Angebot, resultierend aus zu wenig Neubau und Anlegern, die ihre Wohnungen "horten", so der Obmann der Fachgruppe Wien, Michael Pisecky. Im Bundesländervergleich gab es die größte Steigerung mit 12,8% in Wien. Die Bundeshauptstadt nahm damit neuerlich den Spitzenplatz ein. Die zweithöchste Preissteigerung wurde mit Plus 7,84% in Tirol verzeichnet.


Neubauwohnungen und Einfamilienhäuser

Den größten Preisanstiege bei Eigentumswohnungen im Erstbezug lagen 2013 in Vorarlberg. Das zweitgrößte Plus gab es mit 8,03% in der Steiermark. In Wien hat sich der Aufwärtstrend bei neuen Eigentumswohnungen schon im Vorjahr leicht eingebremst. Bei Einfamilienhäusern sind die durchschnittlichen Quadratmeterpreise nur moderat gestiegen - am stärksten mit +5,47% in der Steiermark. Dort sind Einfamilienhäuser allerdings nach wie vor im Bundesländervergleich am günstigsten. Den zweitgrößten Preisanstieg gab es in Vorarlberg (+5,11%).


Mieten in Wien stagniert

Mieten für Wohnungen (freier Mietzins): Die deutlichste Teuerung, und zwar um 5,15%, gab es neuerlich in Vorarlberg. Am wenigsten stiegen die Mieten in Wien, und zwar um 0,11%. Mieten für Büroimmobilien stiegen am deutlichsten ebenfalls in Vorarlberg (Durchschnittspreis pro Quadratmeter +7,44%). Damit liegen die Preise im Ländle im Bundesländervergleich auf Rang zwei hinter Wien. Die Bundeshauptstadt allerdings hat sich gegen diesen Trend entwickelt (-6,8%).

Ein wenig anders stellt sich die Entwicklung bei Mieten für Geschäftslokale dar: In Salzburg gab es zwar mit durchschnittlich 7,34% einen spürbaren Anstieg, der aber in den anderen Bundesländern laut Wirtschaftskammer so nicht erkennbar war. In der Steiermark (-1,8%), Kärnten (-1,15%) und Oberösterreich (-0,11%) gingen die Preise sogar zurück.


Wiener Zinshausmarkt

Zum Wiener Zinshausmarkt erklärt Eugen Otto, Otto Immobilien Gruppe: "Das Gesamt-Transaktionsvolumen betrug rund 762 Millionen Euro, was vor allem an einer auffallend starken zweiten Jahreshälfte 2013 lag." Die Preise seien "hoch, aber stabil, die Renditen niedrig, aber ebenfalls stabil".

 

 

 

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