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Trends & Tendenzen – Die Aufsteiger
Wohnimmobilien im Aufwärtstrend
Auch die Büroflächen sind unter den Gewinnern.
Gesamttrend Landeshauptstädte: Die Top 3
Landeshauptstädte: Gesamttrends & Tendenzen
06.06.13

Der aktuelle Immobilienpreisspiegel

„Das Schönwetter hält weiter an – mit wesentlichen weiteren Temperaturanstiegen ist derzeit aber nicht zu rechnen“ beschreibt Thomas Malloth, Obmann des Fachverbandes der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der WKÖ, die Großwetterlage am heimischen Immobilienmarkt anlässlich der Präsentation des Immobilienpreisspiegels 2013.


Eigentum hoch im Kurs
Wenig überraschend ist für Malloth die Tatsache, dass der Trend der vergangenen Jahre mit einer hohen Nachfrage nach Eigentumsobjekten weiter anhält. Sowohl gebrauchte als auch neue Eigentumswohnungen sowie Grundstücke stehen als Wertanlage bei Konsumenten und privaten Anlegern hoch im Kurs, wohingegen die Nachfrage nach Reihenhäusern abflacht. Auch die Preise bei Einfamilienhäuser sind im Vergleich mit dem starken Anstieg im Vorjahr 2012 nur leicht gestiegen.


Wohnen und Leben in der Stadt wieder in

Vor allem innerstädtisch und im naheliegenden Umland erfreuen sich Eigentumsobjekte größter Beliebtheit, eindeutig die Nase vorn haben dabei alle Arten von Dachaus- oder aufbauten. Den höchsten Preisanstieg bei neuerrichteten Eigentumswohnungen verzeichnet mit einem Zuwachs von 9,1 Prozent Wien, hier liegt der Quadratmeterpreis bei rund 3.600 Euro, dicht gefolgt vom zweitteuersten Pflaster, der Mozartstadt Salzburg mit Quadratmeterpreisen um die rund 3.300 Euro. Ähnlich verhält sich die Situation bei gebrauchtem Eigentum. Hier liegt Salzburg mit 10,12 Prozent knapp vor Wien (+8,83 %). 
Aber auch bei den Mieten zeigt die Kurve eindeutig nach oben. Die deutlichsten Preiszuwächse verzeichnete Vorarlberg mit 5,97 Prozent und einem Quadratmeterpreis von 8,16 Euro. Am kostspieligsten mietet man in Wien bei einem durchschnittlichen Mietpreis von 9,11 Euro pro Quadratmeter. 


Entspannung bei Büros und Geschäftslokalen
Büroimmobilien und Geschäftslokale waren in den vergangenen Jahren die Sorgenkinder der Immobilienwirtschaft. Nach jahrelanger Stagnation hat sich der Markt nun erholt und die Preise gehen wieder vorschichtig nach oben. Rund 10,74 Euro – ein Plus von 5,50 Prozent – muss man derzeit beim Spitzenreiter, der Bundeshauptstadt, für einen Quadratmeter Bürofläche berappen.  Nur in Niederösterreich und dem Burgenland sind die Mieten weiter rückläufig.


Nach langer Zeit erstmalig wieder ein positives Signal gibt es bei den Mieten für Geschäftslokale. Selbst wenn die Preise in den Bundesländern Oberösterreich, Niederösterreich und Kärnten weiter leicht zurückgehen, so werden beispielsweise in Wien Geschäftsflächen im Schnitt um knapp über 16 Euro vermietet – immerhin ein kleines Plus von 1,77 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahr, in der Steiermark stiegen die Mieten sogar um 5,71 Prozent und liegen jetzt mit 8,8 Euro netto im guten Durchschnitt.  


Sonderfall Wiener Zinshaus
Der Erste Wiener Zinshausmarktbericht zeigt, dass der Wiener  Zinshaumarkt derzeit alle Rekorde bricht. Als Anlage und Investitionsgut ist das Zinshaus auch bei Investoren aus dem Ausland gefragt: „Vor allem Deutschland und die Schweiz haben diesbezüglich den österreichischen Markt für sich entdeckt“ weiß Malloth. Das gesamte Tansaktionsvolumen war mit 829 Millionen Euro nicht nur um 14 Prozent höher als im Jahr 2011, sondern auch der höchste Wert in den vergangenen fünf Jahren.  


Ranking der Landeshauptstädte
Die durchschnittliche Immobilienpreisentwicklung in den einzelnen Landeshauptstädten zeigt durchwegs ein homogenes Bild mit starken Ausreißen in beide Richtungen. So verzeichnet beispielsweise Salzburg mit 10,9 Prozent den mit Abstand höchsten Preisanstieg, gefolgt von Linz mit einem Plus von 4,5 Prozent, St. Pölten (+4,2%), Innsbruck (+4,13%), Graz (+3,8%) und Klagenfurt (+3,3%). Nur geringe Steigerungen gab es in Bregenz (+1,88%) sowie Wien (+1,7%), was nicht zuletzt auf das sehr hohe Preisausgangsniveau zurück zu führen ist. Mit einem Minus von zwei Prozent verzeichnet Eisenstadt als einzige Landeshauptstadt einen Preisrückgang. (Tom Cervinka)

 

Die Daten der Bundesländer:



 

 

 


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