"Immobilien sind weiterhin stark im Aufwind und erfreuen sich bei Eigennutzern und Anlegern ungebrochener Beliebtheit", so Thomas Malloth, Obmann des Fachverbandes der Immobilientreuhänder, bei der Präsentation des Immobilienpreisspiegels 2012.
Gewinner: Baugrundstücke, Eigentumswohnungen
Die "großen Gewinner" des Jahres 2011 sind laut Malloth Wohnimmobilien, vor allem Baugrundstücke und Eigentumswohnungen hatten einen Preisanstieg von mehr als sechs Prozent zu verzeichnen. Baugrundstücke konnten preislich in allen Bundesländern zulegen, den größten Zuwachs gab es mit 7,79 Prozent in Vorarlberg. Will man sich im Ländle niederlassen zahlt man 314,63 Euro für den Quadratmeter. Ein bisschen preisgünstiger ist Tirol mit einem Zuwachs von 7,02 Prozent und einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 311,17 Euro. Viel teurer und vor allem weniger verfügbar sind Baugrundstücke in Wien. In der Bundeshauptstadt beträgt der durchschnittliche Quadratmeterpreis 525,4 Euro.
Eigentumswohnungen sind beliebte Geldanlage
Neue Eigentumswohnungen sind nach wie vor eine beliebte Geldanlage. Den größten Preisanstieg gab es in Wien mit plus 9,72 Prozent – hier lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis so hoch wie nirgendwo sonst, bei 3298,47 Euro. Auch in Tirol und Vorarlberg sind die Preise stark angestiegen: Um 7,61 bzw. 7,07 Prozent. Zweitteuerste Stadt ist Salzburg. Hier kostet der Quadratmeter mittlerweile 3153,78 Euro – ein Anstieg von 3,65 Prozent.
Auch die gebrauchten Eigentumswohnungen wurden in ganz Österreich teurer. Den größten Preisanstieg verzeichnete Wien mit 10,52 Prozent. Für einen Quadratmeter zahlt man nun 2131,37 Euro.
Mietwohnungen in ganz Österreich teurer
Auch Mietwohnungen wurden in ganz Österreich teurer. Den größten Preissprung für Wohnungen mit freiem Mietzins gab es in Wien mit plus 6,42 Prozent auf 8,78 Euro.
Erholung bei Büroimmobilien
Die Mieten für Büroimmobilien haben sich nach einer Stagnation im Vorjahr erholt. Markant angezogen haben die Durchschnittspreise in Salzburg: hier sind sie um 8,02 Prozent auf 7,27 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Ein Minus von 1,83 Prozent gab es in Wien. Trotzdem war die Bundeshauptstadt mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 10,18 Prozent nach wie vor das teuerste Pflaster in diesem Segment.
Rückgang bei Geschäftslokalen
Sichtbar anders die Situation bei Mieten für Geschäftslokale: Hier gab es in allen Bundesländern außer Niederösterreich (plus 1,05 Prozent auf 7,71 €), der Steiermark (plus 1,45 Prozent auf 8,4 €) und Wien (plus 4,57 Prozent auf 15,78 €) einen Rückgang.
Alle Ergebnisse der Bundesländer:
Burgenland - Kärnten - Niederösterreich
Oberösterreich - Salzburg - Steiermark
Tirol - Vorarlberg - Wien