Optimistische Stimmung bei der Präsentation der Ergebnisse für das zweite Quartal 2011/12 der Immofinanz: Gegenüber dem Q1 konnte das Konzernergebnis um 740% gesteigert werden, und liegt nun bei 236,9 Mio. Euro. Einerseits konnte man sich im operativen Bereich deutlich verbessern, andererseits profitierte das Unternehmen diesmal auch von Währungsveränderungen.
Optimierungskurs und Verkäufe
Seit dem 30.April des heurigen Jahres verkaufte die Immofinanz fünf Büroimmobilien in Österreich, eine in Deutschland. Generell will man in Österreich nicht unbedingt auf Büroimmobilien setzen, vor allem aufgrund des doch recht hohen Leerstands. Diesen vermutet Immofinanz-CEO Eduard Zehetner auch deutlich über den allerseits offiziell kolportierten 6%, bei "rund 15%." Die aus den Verkäufen entstandenen Rückgänge bei den Büro-Mieterlösen (- 10% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres) konnten durch die gute Ertragslage bei Wohnungen (+ 4,8%) und im Einzelhandel (+ 10%) mehr als ausgeglichen werden.
"Wir sind am besten Weg, die stabile Entwicklung der letzten Quartale auch in Zukunft fortzusetzen. Dafür sprechen die konsequente Einhaltung unseres Optimierungskurses und die Kostenreduktion im operativen Bereich: Wir haben unser Immobilienportfolio mit aktivem Asset-Management, mehreren Transaktionen und der Realisierung von Eigenentwicklungen gewinnbringend verbessert", meint Zehetner.
Zu den wichtigsten Projekten der nahen Zukunft zählen die Fertigstellung des Silesia City Centers in Polen, das GoodZone Shopping Center in Moskau und die Entwicklung des Gerling Quartiers in Köln, derzeit das drittgrößte innerstädtische Quartiersentwicklungsprojekt in Deutschland.
Angesichts des guten bisherigen Verlaufs des aktuellen Geschäftsjahres hält das Unternehmen auch nachwievor am Plan einer Dividendenausschüttung fest: 0,15 Euro pro Aktie sollen es 2011/12 sein, 0,20 Euro 2012/13.