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Der erste Teil der denkmalgeschützten Arbeiterwohnanlage und jetzigen Wohnhausanlage „Tschechenring“ in Felixdorf wurde bereits 2007 mit dem Niederösterreichischen Baupreis ausgezeichnet. Gewürdigt wurde die vorbildliche, sensible und unter Einhaltung aller Vorgaben durch den Denkmalschutz durchgeführte Komplettsanierung.

24.01.12

Hochwertige Sanierung für historische Arbeiterwohnanlage

1880 wurde die Arbeiterwohnanlage „Tschechenring“ für die ArbeiterInnen in der Spinnerei und Weberei des Ortes errichtet wurde. Seit 2009 wird dort bereits am zweiten Sanierungsbereich - den beiden Anlagenteilen B und C - gearbeitet. Bis Ende 2011 soll eine, dem aktuellen ökologischen Standard entsprechende,  Niedrigenergiehausanlage fertiggestellt sein. Die wertvolle, historische Fassade aus Sichtziegeln wird dabei erhalten bleiben. Möglich wird dies durch die Innendämmung des Objektes mit der mineralischen Ytong Multipor Dämmplatte, mit der die Wärmeverluste auf die Hälfte und weniger reduziert werden können.

Die Revitalisierung wird auch seitens des Unterrichtsministeriums (Bundesdenkmalamt) und des Landes NÖ (Denkmalpflege) mit Förderungsgeldern unterstützt. „Die Förderungszusage unterstreicht die Wichtigkeit des Sanierungsvorhabens und ist eine Anerkennung der hochwertigen Umsetzung. Diese ist uns vor allem mit der Dämmplatte Ytong Multipor gelungen. Damit konnten wir eine unauffällige thermische Sanierung durchführen. Die Dämmplatte wird innen angebracht, so bleibt die Fassade und zugleich das historische Stadtbild erhalten“, erklärt Baumeisterin Claudia Weber der gemeinnützigen Bau- und Wohnungsgenossenschaft Wien Süd.

Senkung des Energieverbrauchs
„Durch die Innendämmung mit Ytong Multipor, der Dämmung des Fußbodens und des Daches, sowie dem Einsatz einer hocheffizienten Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung konnte der Heizwärmebedarf von 170 kWh/m2a auf 31 kWh/m2a gesenkt werden“, erläutert Bauphysiker Georg Schrattenecker vom Büro Buschina & Partner. Für Ytong ist die Sanierung in Felixdorf ein doppelter Erfolg: „Mit der Innendämmung der  Wohnhausanlage Felixdorf konnten wir ein weiteres Vorzeigeprojekt der thermischen Sanierung denkmalgeschützter Gebäude realisieren. Wir wollen damit auch andere Bauherren überzeugen, dass hoch qualitativ bauen nicht zugleich teuer bauen bedeutet“, meint Claus Steiner, Geschäftsführer Xella Porenbeton Österreich.

Dämmwerte wie im Neubau
Das Besondere an der mineralischen Dämmplatte Ytong Multipor ist, dass diese ohne Einsatz
aufwändiger Dampfsperren oder Dampfbremsen angebracht werden kann. Fällt zum Beispiel
Tauwasser im Wandaufbau an, so nehmen die Luftporen dieses auf und führen es später - dank
der Kapillaraktivität von Ytong Multipor - der Raumluft wieder zu. Somit trocknet die Dämmplatte
auf natürliche Weise wieder aus.

Vorbildhafte Kostenstruktur
Das Budget ist in jeder Gemeinde ein zentrales Thema. Bei diesem Projekt gelang eine
Kostenstruktur, die mit jener von Neubauten konkurrenzfähig ist und jetzt als mögliche Vorgabe in
der NÖ Wohnbauförderung für vergleichbare Projekte diskutiert wird. Der Wohnbau
„Tschechenring“ wird wissenschaftlich vom IBO begleitet – die ersten Zwischenergebnisse
bestätigen die Sanierung als Musterschüler in punkto Ökologie und Ökonomie. Die
Nettoerrichtungskosten pro Quadratmeter Nutzfläche betragen 1.510 Euro inklusive Baunebenund
sonstigen Kosten.

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