Immonet Logo
 
Login







Newsletter abonnieren
12.11.08

IWF-Kredit soll an wichtige ungarische Institute gehen

Aus dem IWF-Kredit an Ungarn sollen 600 Milliarden Forint ( 1 € =ca. 260 HUF) für ein Paket zur Unterstützung der ungarischen Banken verwendet werden. Laut Vorschlag werden nur die wichtigsten Banken des Landes Geld aus diesem Paket beanspruchen und müssten dafür einen Teil ihrer Aktien dem ungarischen Staat übergeben. Nach Mitteilung des ungarischen Bankenverbands sei ein solches Unterstützungspaket aber nicht nötig.

Auch laut Auskunft des Direktors der Nationalbank, András Simor, sei dieses Paket nur deshalb geschnürt worden, damit die einheimischen Banken keinen Wettbewerbsnachteil gegenüber den ausländischen Banken erlitten, die schon ähnliche staatliche Unterstützungen erhalten haben. Es handle sich um eine reine Übergangsmaßnahme erklärte Simor.

Die Hälfte des Geldes diene zur Kapitalisierung: Nur Banken mit einem Eigenkapital von mehr als 200 Milliarden Forint, und denen im ungarischen Bankensystem eine Schlüsselrolle zufalle, werden Zugriff auf dieses Paket erhalten. Für die Kapitalspritze würde der Staat Aktien zum aktuellen Preis erhalten - über etwaige staatliche Kontrollrechte wollte sich der Leiter der Ungarischen Nationalbank vorerst nicht äußern. Die andere Hälfte wird einem Garantiefonds zugeführt.

Die Maßnahme dient auch zur Sicherung der Geldinstitute ungarischen Banken im Ausland - in erster Linie der Ukraine, Serbien und Rumänien. Im wesentlichen sind von diesem Paket die drei größten Geldinstitute des Landes betroffen: OTP, MKB und CIB Bank. Vorerst hat sich noch keine dieser drei Banken um Unterstützung angesucht.
<< voriger Artikel nächster Artikel >>

Ungarischer Büromarkt

Wie entwickelt sich der Büromarkt im Nachbarland Ungarn?
 

Debrecen: Neues Zentrum

Ungarns zweitgrößte Stadt erhält Einkaufs- und Kulturkomplex
 

Neue Hotels in Ungarn

Lücke bei Hotels der mittleren Kategorie: Ein- bis Dreist...
 

IFN: Gesundes Wachstum 

Das Internationale Fensternetzwerk IFN zog Bilanz und zeigt sich zufrieden.

DHK im Büro der Zukunft 

Deutsche Handelskammer in Österreich: Treffen unter dem Motto "Büro der Zukunft".

Wienerberger: Produktion neu 

Stefan Steinlechner hat die Produktionsleitung bei Wienerberger übernommen.

Strabag auf Sparkurs 

Der Baukonzern hat im Jahr 2012 110 Millionen Euro verdient.

Baumit: Start in Frankreich 

Mit dem Start in Frankreich setzt das Unternehmen seinen Expansionskurs fort.

ImmoSpiegel 2012 

Österreichweit wechselten rund 93.000 Immobilien den Besitzer - Plus 2,4 Prozent.

Wiener Büromarkt 

EHL verzeichnete 2012 einen Aufschwung und rechnet mit Fortsetzung dieses Trends.

Immo-Chance Tankstellen 

Tankstellen-Sterben: 600 Gründe suchen neue Nutzung. In Wien werden 135.000 m2 frei.

Zürich: Rekordmieten 

Die Mietpreise an den Shoppingmeilen ziehen nicht nur in der Schweiz an.

Investments Europa 

Gefragt sind Deutschland, Skandinavien, Russland, Polen und Tschechien.

Design im BusinessCheck 

Officetrends von morgen: Einrichtungsexpertin Astrid Zuwa im Gespräch.

Flächenkosten 

So sparen Sie Ihrem Unternehmen wertvolles Geld: Optimierung der Flächenkosten.

Stromsparender Schirm 

Nutzung des Umgebungslichts beim Bildschirm, um Strom zu sparen

Arbeite dich gesund! 

Optimale Arbeitsbedingungen im Büro als vorausblickende Gesundheitsvorsorge.

Diashow Büromöbel 

Aufbruchstimmung im Büro: Das Zentrum des Großraumbüros wird zum belebten Treffpunkt.