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17 Millionen Euro zusätzlich für Konjunkturmotor Wohnbau

26.02.09
Konjunktur-Doping Sanierung und Verbesserung von Gemeindebauten und Amtshäusern

Gezielte Maßnahmen werden vor allem an den Dreh- und Angelpunkten der Wirtschaft gesetzt, die entscheidenden Einfluss auf Beschäftigung und Konjunktur in Wien haben. So entfallen allein rund 1,615 Mrd. Euro des Wiener Rekord-Budgets 2009 auf die  Branchen im Bau- und Baunebengewerbe. Im Rahmen des Wiener Konjunktur- und Beschäftigungspakets fließen nunmehr zusätzliche 17 Millionen Euro in thermisch-energetische Sanierungs- und Verbesserungsmaßnahmen in Gemeindebauten und Amtshäusern.

 

Brauner: 17 Millionen Euro Invest für Jobs und mehr Energieeffizienz
"Mit den zusätzlichen 17 Millionen an Investitionen bei der Sanierung und Verbesserung von Gemeindebauten und Amtshäusern gibt Wien dem Konjunkturmotor Bauen und Sanieren einen starken Impuls. Wir unterstützen damit auch viele kleine und mittlere Betriebe, die im Bau- und Baunebengewerbe aktiv sind - nichts ist so beschäftigungsintensiv wie grundlegende Sanierungsarbeiten.", erklärte Vizebürgermeisterin und Finanzstadträtin Mag.a Renate Brauner im Rahmen des Mediengesprächs des Bürgermeisters.

 

"Der Großteil der zusätzlichen Mittel aus dem Konjunkturpaket, rund 11 Mio. Euro, wird Wiener Gemeindebauten zugute kommen.", unterstrich Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig. Die Stadt Wien setze damit allein im Bereich der Sanierung in rascher Folge einen weiteren Schritt zur Ankurbelung der Konjunktur. Ludwig: "Eine ganz entscheidende Maßnahme haben wir heuer bereits durch die neue Wiener Sanierungsverordnung getroffen. Denn allein durch die neuen Förderungsbestimmungen lösen wir ein Bauvolumen von jährlich 350 Millionen Euro aus.“

 

11 Mio. Euro für Sanierungsoffensive in Gemeindebauten
Wiener Wohnen investiert heuer die  Summe von knapp 600 Mio. Euro in Erhaltungs- und Verbesserungsmaßnahmen in den Städtischen Wohnhausanlagen. 164 Mio. Euro werden 2009 für die Sanierung von Wohnhausanlagen mit insgesamt 7.928 Wohnungen aufgewendet. 2010 investiert Wiener Wohnen die Rekordsumme von 192 Mio. Euro in Revitalisierungsmaßnahmen von  insgesamt 9.950 Wohnungen.

 

Auch die zusätzlichen 11 Mio. Euro aus dem Konjunktur- und Beschäftigungspaket fließen direkt in Gemeindebauten und dienen speziell thermisch-energetischen Maßnahmen.

 

2008 liefen bei 131 Wohnhausanlagen mit rund 4.900 Wohnungen die Vorarbeiten bzw. Arbeiten für eine geförderte thermisch- energetische Sanierung (Thewosan). Die Gesamtsanierungskosten dafür betragen rund 87 Mio. Euro, die Fördermittel der Stadt rund 31 Mio. Euro. Insgesamt befanden sich im vergangenen Jahr 334 Wohngebäude mit rund 11.470 Wohnungen und Wohnhausanlagen in einer geförderten Sanierung.In der Bundeshauptstadt wurden 2008 allein 254.000 Tonnen CO2 durch thermisch-energetische Sanierungsmaßnahmen eingespart, heuer werden es rund 264.000 Tonnen CO2 sein.


Bund muss Sanierung von mehrgeschossigen Altbauten unterstützen
Vizebürgermeisterin Renate Brauner und Wohnbaustadtrat Michael Ludwig unterstrichen die Forderung der Stadt Wien nach einem stärkeren Engagement des Bundes: "Die Stadt Wien beschreitet auch in Zeiten der internationalen Finanzkrise einen ambitionierten, innovativen und kraftvollen Weg.

 

Nachdem die Wohnbauförderungsmittel seit Jahren eingefroren sind, ist die Unterstützung vom Bund wünschenswert und notwendig. Wir begrüßen deshalb grundsätzlich die Ankündigung noch heuer Fördermittel im Ausmaß von insgesamt 50 Mio. Euro für die thermische Sanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern zur Verfügung zu stellen. ", so Brauner und Ludwig abschließend. (Wien.gv.at)



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